Juliane Schirmann – Bachelorarbeit im Studiengang pädagogische Psychologie
Ein Beitrag zur Krankheitsverarbeitung für betroffene Kinder?
Einschränkungen in der Lebensqualität durch eine Krebserkrankung sind nicht ausschließlich auf den Patienten begrenzt. Das gesamte Familiensystem wird mit starken Veränderungen und Belastungen konfrontiert und es gilt für involvierte Erwachsene- Angehörige, Therapeuten, Pädagogen, diese Situation nicht zu einem pathologisch-traumatischen Ereignis werden zu lassen.
Die in den letzten Jahrzehnten etablierte psychosoziale Sichtweise auf eine Krebserkrankung hat dabei lange Zeit die kindliche Erfahrungswelt einer elterlichen Krebserkrankung außer Acht gelassen. Krebs ist ein einschneidendes Lebensereignis, und es fällt schon Erwachsenen schwer, die Krankheit zu begreifen und darüber zu sprechen. Doch was mag dies dann erst für deren Kinder bedeuten?