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Grußwort

Sehr geehrte Frau Degener,
sehr geehrte Frau Dr. Kamm,
sehr geehrte Frau Hennings
sehr geehrte Damen und Herren,

den Gästen und Organisatoren des heutigen Tages, den wir der gemeinsamen Unterstützung von an Brustkrebs erkrankten Frauen und ihren Angehörigen widmen, gelten meine herzlichen Grüße als Schirmherrin dieser Veranstaltung. Die Schirmherrschaft habe ich gerne übernommen, weil ich Ihr Engagement von ganzem Herzen unterstütze.

Die Diagnose Brustkrebs trifft — so hält es der Frauengesundheitsbereicht meines Ministeriums fest — nahezu 50.000 Frauen jährlich, davon fast 20.000 im Alter unter 60 Jahren. Brustkrebs ist damit die häufigste Krebserkrankung von Frauen in Deutschland. Dabei beunruhigt nicht allein die Zahl der Erkrankungen; besonders belastend für die Betroffenen und ihre Angehörigen sind die Ängste und Unsicherheiten, die mit dieser Erkrankung häufig einhergehen. Die lebensbedrohliche Krankheit, die gravierenden Folgen der Behandlung und nicht zuletzt die Furcht vor einem Verlust der Weiblichkeit.

Zum einen ist es deshalb wichtig, dass wir eine höhere Qualität der Früherkennung, Therapie und Nachsorge erreichen. Neben einer qualifizierten medizinischen Versorgung und den Maßnahmen der Politik brauchen wir aber auch mehr Angebote, die auf die enormen psychischen Belastungen der Krankheit gerichtet sind. Auf diesen Gebieten ergänzt das Engagement des Vereins zur Unterstützung brustkrebskranker Frauen, Horizonte e.V., die bestehenden Maßnahmen für Betroffene und ihre Angehörigen in hervorragender Weise.

Wir wissen, bei aller Angst und allem Leid, das mit dieser Krankheit verbunden ist: Der Kampf gegen Brustkrebs lässt sich gewinnen. Sie tragen durch Ihr Engagement für eine psychosoziale Begleitung dazu bei, dass sich die betroffenen Frauen gemeinsam mit ihren Angehörigen diesem Kampf stellen können. Daher unterstütze ich das Engagement der heutigen Veranstaltung gerne.

Mit den hier gesammelten Geldern können weitere Projekte durchgeführt werden, die einer verbesserten Versorgung von Brustkrebspatientinnen. ebenso dienen wie einer Enttabuisierung der Krankheit in der Öffentlichkeit. Mein besonderer Dank gilt dem Verein Horizonte, der Universitätsfrauenklinik Göttingen sowie den zahlreichen Helferinnen und Helfern. Ich wünsche allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine gelungene Veranstaltung.

Ursula von der Leyen
Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

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